You are currently viewing Wikifolio-Update (Woche vom 17./24.01.2022)

Wikifolio-Update (Woche vom 17./24.01.2022)

Performance-Vergleich

Der erste Monat des Jahres ist schon fast wieder vorbei und wird wohl als einer der schlechtesten Monate jemals eingehen, die Technologie- und Small-Cap-Aktien bisher erlebt haben. Die Bewertungen von vielen Unternehmen sind relativ und in einigen Fällen sogar absolut auf das Niveau vor Corona gefallen, selbst wenn die Unternehmen sich seitdem deutlich weiterentwickelt haben. So langsam beginnt auch die Berichtssaison, in der die Unternehmen sich beweisen müssen. In den vergangenen Wochen verlor unser Wikifolio 6,0%, von 279,31€ ging es auf 262,53€. Der Vergleichsindex CDAX verlor 3,9%. Damit liegt die Underperformance aktuell bei 15,2% seit Jahresbeginn (YTD: -18,9% Wikifolio; -3,7% CDAX).

Home24: Q4-Zahlen

Home24 hatte die Veröffentlichung seiner vorläufigen Q4-Zahlen vorgezogen und hat in etwa innerhalb meiner Erwartungen abgeschnitten. Nachdem sich die Indikatoren zuletzt eingetrübt hatten und ich mit einem Verfehlen der Prognose rechnete, habe ich Ende Dezember ca. die Hälfte der Aktien verkauft, um erst einmal die weitere Entwicklung abzuwarten. Letztlich ist Home24 im Jahr 2021 um 27% gewachsen, wobei Q4 durch deutlich negatives Umsatzwachstum aufgefallen ist. Dieser Trend wird sich wohl bis Q2 2022 fortsetzen, danach sollte Home24 dann aber wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren.

Bei der Übernahme von Butlers bleibe ich weiterhin skeptisch, allerdings kann ich die Beweggründe des Vorstandes nach dem Investoren-Call besser nachvollziehen. Dennoch bleibe ich aktuell lieber vorsichtig, bis sich herausgestellt hat, ob die Übernahme erfolgreich abgeschlossen wird und sich die angekündigten Synergien letztlich auch erzielen lassen. Sollte dies gelingen und Home24 zudem wieder auf einen soliden Wachstumspfad zurückkommen (in ähnlicher Höhe wie vor Corona), dann kann ich mir auch vorstellen die Position wieder auszubauen.

Tesla: Q4-Zahlen

Auch Tesla hat bereits vergangene Woche seine Q4-Zahlen verkündet. Auf diese war seit den hervorragenden Auslieferungszahlen bereits mit Spannung gewartet worden und es zeigt sich immer mehr, dass Tesla in großen Schritten auf dem Weg zum profitabelsten und am schnellsten wachsenden Autohersteller weltweit ist. Den Umsatz konnte Tesla um 65% und die operative Marge von 5,4% auf 14,7% steigern. Die Marge dürfte sich weiterhin steigern, ich erwarte für dieses Jahr einen Wert von rund 18% und mittelfristig könnte dies sogar auf deutlich über 20% steigen. Dies würde dann in etwa dem Doppelten bis Dreifachen von dem entsprechen, was „normale“ Autohersteller historisch erzielt haben.

Neben der Marge sehen auch die Erwartungen für das Umsatzwachstum weiter sehr gut aus. In diesem Jahr dürfte man die Auslieferungszahlen um deutlich über 50% steigern, in 2023 kommen dann noch einmal deutliche Rückwinde durch die neuen Fabriken in Brandenburg und Texas. Diese stehen aktuell kurz vor der Einweihung und werden im Laufe des Jahres ihre Produktion steigern. Wichtig wird hier sein, dass es keine großartigen Verzögerungen geben wird und der Produktionsbeginn solide anläuft.

Selbst nach klassischen Bewertungsgesichtspunkten scheint Tesla gar nicht mehr so teuer, wie Kritiker bereits seit Jahren schreiben: In 2022 dürfte der operative Gewinn bei rund 15 Mrd. $ liegen, der Nettogewinn bei rund 13 Mrd. $. Dies entspricht einem KGV von 65, was sich jedoch durch das hohe Umsatzwachstum und die weiter steigenden Margen relativiert. Sollte Tesla auch 2023 seinen Umsatz um 50% steigern können (was ich aufgrund der neuen Produktionsstätten für realistisch halte) und die Marge von 18% auf 20% steigern würde, dann läge das KGV bereits bei unter 40.

In diesen Szenarien sind Projekte wie Robo-Taxis und TeslaBot noch gar nicht enthalten, da ich die Erfolgswahrscheinlichkeit dieser nicht einschätzen kann und daher erst einmal mit einem Wert von 0$ bewerte, bis klarer wird, welche Auswirkungen diese Projekte haben werden. Dennoch sehe ich in der Aktie weiterhin hohes Potential, gerade auch aufgrund des beschleunigten Schritts Richtung E-Mobilität überall auf der Welt. Nach Veröffentlichung der Zahlen war die erste Reaktion ein wenig enttäuschend, was auch daran lag, dass es in diesem Quartal einmalige Steuer- und Kompensationszahlungen für Elon Musks langfristiges Vergütungsprogramm gebucht wurden. Diese Effekte werden jedoch deutlich zurückgehen und schon bald keinen großen Einfluss mehr haben, da alle Meilensteine aus dem Kompensationsprogramm erfüllt wurden.

Hellofresh: Insiderkäufe

Positive Nachrichten kamen von Hellofresh. Der Vorstand ist offenbar ebenfalls der Meinung, dass der Kurs die tatsächliche Unternehmensperformance widerspiegelt und hat seine Anteile deutlich aufgestockt. Nachdem der CFO Mitte Januar für rund 80.000€ Aktien gekauft hat, hat auch der CEO des US-Geschäfts noch einmal für knapp eine halbe Million Euro nachgekauft. Auch wenn man in solche Käufe und Verkäufe nicht immer zu viel interpretieren sollte, zeigt dies, dass die Entscheider im Unternehmen überzeugt sind, den Wert von Hellofresh weiterhin langfristig steigern.

Neben den Insiderkäufen läuft auch das Aktienrückkaufprogramm weiter. Diese Aktien können dann später entweder eingezogen werden (was den Wert der ausstehenden Aktien erhöht) oder für Vergütungsprogramme von Mitarbeitern genutzt werden (womit man einer zukünftigen Verwässerung vorbeugt).

Ich freue mich über jede Bewertung, Anmerkung und Kritik:
[Total: 19 Average: 4.9]

Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Dennis

    Bastian, kann es sein, dass du mir deinem Ansatz (Fokus Wachstumsunternehmen…) ein paar Jahre zu spät dran bist? Fakt ist doch, dass die zukünftigen CFs einfach niedriger abgezinst werden.

  2. random

    Dennis, wenn das der Fall ist, wieso ist das Wikifolio 3 Jahre später 250% mehr Wert und der Dax nur 50% mehr wert? Selbst Value unternehmen, sagen wir CVS sind nur 60& anstatt 250% gestiegen.

  3. Sharkbite

    Es schadet nichts, wenn man bei der Wahrheit bleibt. Der Kursanstieg des Wikifolios liegt aktuell nur bei knapp 160%. Was mir viel mehr missfällt, sind Investitionen in Unternehmen, die nicht zum e-commerce gehören. Ausserdem wurde mal festgesetzt, dass grundsätzlich nur deutsche Werte gehandelt werden sollen. Die aktuelle Zusammensetzung passt da längst nicht mehr dazu. Von der einseitigen Gewichtung auf wenige Werte will ich gar nicht erst reden. In einem regulären Fonds wäre das jedenfalls verboten. Denn dort sind maximal 10% an einem Einzeltitel erlaubt.

    Das nur mal am Rande bemerkt.

    1. Dies ist einfach falsch dargestellt von dir. Fokus des Wikifolios waren schon immer konsumentennahe Aktien weltweit (dies ist auch so in der Anlageidee bei Wikifolio festgehalten). Im Wikifolio sind 100% der Unternehmen auf den Konsumenten ausgerichtet, daher erfüllt das genau die Anforderungen, die sich aus der Anlageidee ergeben.

      VG Basti

    2. Anonymous

      Nicht böse gemeint, aber dann verkaufe doch einfach das wiki; es ist ein wikifolio und kein Fonds… mit allen „Vor- und Nachteilen“.
      „Nur 160%“ finde ich persönlich amüsant, aber dir viel Erfolg und Glück mit mehr.

  4. Anonymous

    Hi Bastian, Danke für dein WikiFolio.
    Ich würde gerne mal folgendes diskutieren. Beispiel DH. Alle Kursziele der „Kursmachenden“ Banken liegen deutlich über dem aktuellen Kurs von 64 EUR. Wenn gem. den Banken die Aktie so unterbewertet ist dann müssten diese die Aktie doch kaufen, dadurch Nachfrage tätigen und automatisch den Kurs nach oben treiben.
    Warum findest das seit einigen Monaten nicht mehr statt? Der Kurs wird ja eben genau von den Banken gemacht und nicht von den „Kleinanlegen“, die in den Foren schreiben, dass DH dem Untergang nahe ist.
    Ich weiß man kann kurzfristige Bewegungen nicht nachvollziehen, aber trotzdem würden mich deine Überlegungen dazu interessieren. Danke.

    1. Moin,

      ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass es einige große Player gibt, die allein die Kurse „machen“ oder „festlegen“, schon gar nicht die Analystenabteilungen der Banken. Es ist immer ein Zusammenspiel aller Marktteilnehmenr. Wenn einzelne Bereiche out sind, dann haben eben viele Angst und verkaufen die Aktien, ohne dass es dort Käufer gibt. Dann fallen Preise halt auch mal ohne nennenswerte Gründe.

      So hat beispielsweise die Hellofresh-Aktie seit den Facebook-Zahlen rund 15% in 2 Tagen verloren. Ergibt das Sinn? Natürlich nicht. Aber aktuell wird halt alles was mit Internet zu tun hat in einen Topf geworfen.

      VG Basti

      1. Toni

        Ich vermute, das geht eher damit einher, dass der erste Teil des ARP beendet ist und daher aktuell kein Gegendruck, oder?!

        1. Die Bewegungen vieler Internet- und ECom-Unternehmen waren ja relativ gleich, unabhängig davon ob wie bei HF ein ARP ausgelaufen ist oder nicht.
          Aber das kann natürlich auch seinen Teil dazu beigetragen haben.

  5. Pete

    Hallo Bastian, schreibst du eigentlich noch etwas zu der eklatanten Fehleinschätzung zu Auto1? Wir sind mittlerweile 65 % im Minus. Klar in 8 Jahren kann es anders sein, aber lässt dich so etwas nicht an deiner Strategie irgendwie „zweifeln“? Kann doch nicht das Ziel sein, so eine Aktie zu kaufen, sie sinkt um die Hälfte und das Argument lautet „nicht ärgern, wir brauchen hier einen langen Anlagehorizont, in 8 Jahren steht die Aktie höher“. Mir geht’s auch nicht darum, den „perfekten“ Einstieg am Tiefpunkt zu finden, was sicher nicht möglich ist. Aber eine Aktie zu kaufen und sie sinkt um 65 %, da zweifel ich doch generell an der Strategie. Ich weiß, ich muss nicht in das WikiFolio investieren… aber geht ja trotzdem darum, dass wir alle nur das Beste wollen. 🙂

    1. Sharkbite

      Fehleinschätzungen passieren, da kann man wenig machen. Die Frage ist dann: Wann zieht man die Reißleine und geht (vorübergehend) raus? Diese Frage ist hier offensichtlich nicht vorgesehen.

      Ich habe mir vor kurzem selbst noch AUTO1 ins Depot gelegt. Weil Internet-Aktien gerade out sind, Unternehmen ohne Gewinne out sind und Autofahren sowieso. Eben weil mich da jeder für bekloppt hält, kaufe ich sie. Deswegen sind sie auch gerade so billig. Wenn sich das Blatt und damit die Sichtweisen ändern, und folglich auch die Kurse höher stehen, dann bin ich auf der Verkäuferseite.

      Im Wikifolio wird aber nur noch marginal ge- und verkauft. Mit einer permanenten ‚All in‘ Strategie, egal auf wie viele Aktien das dann verteilt ist, schwimmt man dann quasi mit dem Markt bzw. der Branche mit. Nach oben, oder wie gerade aktuell, nach unten. Wer das nicht will, muss (zusätzlich i.S.v. ergänzend) seine eigene Kassenhaltung und Investitionsstrategie organisieren – und damit auf Bastis Entscheidungen reagieren.

      1. Moin Sharkbite,

        die Investitionsstrategie ist weiterhin langfristig ausgelegt. Daher wird auch bei Kursrückgängen nicht wild hin- und hergehandelt, sondern geschaut, wo sich Chancen und Risiken ergeben.
        Daher habe ich beispielsweise auch Gewinne bei Booking mitgenommen, Home24-Aktien verkauft und bin langsam bei Opendoor und Upstart eingestiegen. Wer eine Momentumstrategie oder rein kurzfristige Trades erwartet, der ist mit anderen Anlageprodukten sicherlich besser beraten. Hier steht weiterhin die langfristige Strategie im Vordergrund.

        VG Basti

        1. Sharkbite

          Ich zitiere mal direkt aus der sog. Handelsidee: „…Gehandelt werden sollen grundsätzlich deutsche Werte (vorwiegend im Bereich über 200 Mio. € Marktkapitalisierung). In geringem Umfang erfolgt auch eine technische Analyse, um den Ein- und Ausstiegszeitpunkt noch besser zu timen.

          Die durchschnittliche Haltedauer der Aktien soll eher kurzfristig sein, wobei ein Bestand mit den aussichtsreichsten Aktien dauerhaft im Wikifolio bleiben soll. …“

          1. Bastian Brach

            Und rund 90% der Werte sind deutsche Aktien. Da sehe ich keine Konflikte mit der Anlagestrategie.

            Ursprünglich war die Idee auch eher kurzfristig ausgelegt und vor allem rund um die Quartalsergebnisse mehr zu handeln und sich entsprechend zu positionieren. Allerdings ist dies in den zuletzt außergewöhnlichen Zeiten nur schwer möglich gewesen, da neben den vergangenen Ergebnissen viele externe Ereignisse (Corona-Lage, Zinsen, etc.) Einflüsse auf die Reaktionen hatten.

    2. Moin Pete,

      zu Auto1 hatte ich im Jahresrückblick etwas geschrieben: https://www.aktienalpha.de/jahresrueckblick-2021/

      „Dennoch bleibt natürlich die Frage, ob die Bewertung nach dem IPO zu hoch war, bestehen. Aus meiner Sicht war dies nicht der Fall, dennoch werde ich zukünftig bei Börsengängen in neuen Segmenten (wie hier im Gebrauchtwagenbereich), die noch höhere Unsicherheiten bieten als IPOs in bestehenden Segmenten (wie About You), auch nur schrittweise einsteigen und einige Quartale abwarten, bis ich die Position dann größer aufstocke.“

      VG Basti

  6. Andi

    Servus Bastian, eine Frage zum Wachstum von Hellofresh. Das Argument der Befürworter heißt ja immer „als es in den USA und Australien keine Restauranteinschränkungen mehr gab ist HF weiter super gewachsen“ (was sicher richtig war / ist).
    Aber geht es hier wirklich darum, ob „Restaurants offen oder geschlossen sind“? Es gibt doch zig Leute, die wegen der aktuellen Pandemie einfach Restaurants vermeiden, und demnach AKTUELL auf HF setzen, also egal ob Restaurants offen oder geschlossen sind. Auf was ich raus will: Müsste HF nicht erst mal unter Beweis stellen, dass man wenn die Pandemie wirklich vorbei ist (dieses Jahr / nächstes Jahr) weiter auf dem hohen Level wachsen kann? Weil den Beweis schuldet uns HF ja noch… vor Corona zu wachsen, ok, das war auf viel niedrigerem Level. Und während einer Pandemie zu wachsen, ok, das war / ist während einer Pandemie, wo viele Leute Ansammlungen von Menschen (zB in Restaurants) meiden möchten…
    Danke dir für deine Einschätzung.

    1. Moin Andi,

      die genaue Auswirkung der Restaurantschließungen kann wohl niemand berechnen. Aber hier sind meine Fakten/Meinungen dazu:

      – bereits im 2. Halbjahr lagen die Restaurantbesuche in den für HF wichtigen Ländern wieder ungefähr auf 2019er Niveau, siehe Daten der Reservierungsapp Opentable (https://www.opentable.com/state-of-industry)
      – das Management hat nach den vollständigen Öffnungen in AU/NZ gesagt, dass die Bestellfrequenz und -höhe zwar wieder etwas zurückgekommen sind (ein Trend den man auch global in H2 2021 sehen konnte), es aber keine ungewöhnlichen Kündigungswellen oder Ähnliches gab
      – die aktuellen GoogleTrends und SimilarWeb-Daten zeigen recht eindrucksvoll, dass HF sich auch zum Start von 2022 weiter hervorragend entwickelt und Nutzer anzieht. Letztlich wird man dann aber allerspätestens in Q2 sehen (wo wirklich keinerlei Corona-Einschränkungen mehr bestehen), wie sich die Nutzerbasis entwickelt

      VG Basti

  7. Lugge

    Hi Bastian, wir sind jetzt knapp 50 % vom Hoch entfernt. Ich nehme an du bleibst locker oder? Das heißt wenn es jetzt weitere 20-40% runtergeht ist dir das egal, weil es zählt nur langfristig oder. 🙂
    Macht dir eigentlich keine Sorgen, dass derzeit und in Zukunft extrem viel Geld dem Markt entzogen wird? Vielleicht wird es so sein, dass alle KGVs einfach mal ziemlich „rasiert“ werden und Aktien als Anlageklasse allgemein, nach unten revidiert werden? Weil dann hilft dir ja eine tolle fundamentale Entwicklung auch nicht… Dankeschön.

  8. Eric

    Es ist nur noch ärgerlich diese ständige Lamentieren und Fordern nach Rechtfertigung. Am Ende weiß sowieso jeder alles besser und hat ne Glaskugel in der Schublade. Wer nicht investiert sein möchte und sein Geld Basti anvertrauen mag- Sell Button plz.

    Sorry, es nervt mittlerweile nur noch. Von 10 Kommentaren hier sind gefühlt 8 mimimi Schrott. Wie in den besten ariva/wo Foren…

  9. Konrad.Investiert

    Ich muss Eric rechtgeben.. diese Mimimi Beiträge von Leuten die in den Miesen sitzen sind echt überflüssig.. Um der Mimimi Fraktion vllt etwas Hoffnung zu geben: es geht bestimmt auch wieder bergauf, bis dahin heißt es für uns alle durchhalten.. ;))

    PS: Natürlich hätte man in der aktuellen Krise glücklicher agiert hätte man Mal bisschen was rausgenommen, aber man weiß letztlich nie, wie weit es runter geht und wann es wieder hoch gehen wird.. und da man hier fundamental davon überzeugt ist, das es nach oben geht, erscheint es vernünftiger drin zu bleiben, gerade jetzt wo man so tief steht.. gute Einstiegskurse btw ;p

  10. Toni

    Moin Basti!
    Eigentlich eine dumme Frage, weil keiner weiß, was der Markt macht: Aber gemäß der Entwicklung von DH (erste schwarze Zahlen ab Herbst?!) und HF (similarweb aktuell etc.) könnte es doch eine „clevere“ Idee sein, jetzt vor der DH-Infos morgen und HF in kürze, auf „positive Überraschung für Mr Market“ zu spekulieren.
    Das Abwärtspotential ist zwar (aus meiner Sicht nur durch geopolitische) Risiken gegeben, aber wäre auch mit etwas kürzeren Beinen (weil eben politisch) versehen.
    Wollte nur mal allg. „unseriös“ fragen, ob das nicht ein Zock wäre, abseits deines wikis sich ein paar Derivate ins Depot zu legen?!

    1. Toni

      … man gut, dass ich nichts gemacht habe… da sieht man mal wieder, dass ich in dem Fall den Punkt „Zinserhöhung verschuldete Unternehmen“ nicht auf dem Schirm hatte bei meiner Überlegung. Hinterher ist man immer schlauer, mich ärgert nur, dass ich das nicht bei DH berücksichtigt hätte.
      Schönen Tag allen trotz massiver Einbrüche heute bei DH.
      @Basti: Aber bei HF gilt meine obige Frage immer noch.

      1. Bastian Brach

        Moin Toni,

        in der aktuellen Stimmungslage extrem riskant mit Derivaten auf Ereignisse zu spekulieren. Obowohl die Zahlen von DH insgesamt ganz ok waren, reicht eine Verfehlung des Margenziels aus, um die Aktie komplett abstürzen zu lassen (meine Einschätzung: https://www.aktienalpha.de/delivery-hero-q4-zahlen/).
        Dasselbe gilt für HF: Wenn da einzelne Aspekte negativ herausstechen, dann kann es auch da schlecht aussehen für Derivate.

        VG Basti

  11. Leon

    Meinung zu den DH Zahlen?
    Die Aktie kackt ja gerade ordentlich ab, dachte mir eig erst die Zahlen sehen in Ordnung aus 🙂

  12. Ullrich

    Vielleicht sollte man einmal den Ansatz hinterfragen, Unternehmen nach einem Umsatz/Kurs Verhältnis beurteilen zu wollen.

    Das müsste ja heute zum sofortigen Kauf der Aktien raten. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, da habe ich meine Bedenken

Schreibe einen Kommentar